Alexander Verlag Berlin
1983 wurde der Alexander Verlag Berlin von Alexander Wewerka in West-Berlin gegründet. Der Programmschwerpunkt war und ist nach wie vor die Theaterliteratur. Keine theoretischen Abhandlungen und Theaterstücke. Die Theaterschaffenden selbst - Schauspieler, Regisseure, Bühnenbildner - kommen in Autobiographien und Interviews zu Wort, gewähren Einblick in ihr Werk, geben praktische Ratschläge und vermitteln theoretisches Wissen. Parallel dazu wurden literarische Titel (u.a.. Amos Tutuola, Heiner Müller, Chester Himes) und immer wieder und konsequent andere "Ausnahmen" verlegt: "Telefongespräche mit Glenn Gould" oder eine 10bändige Schriftenreihe mit Texten zur Kunsttheorie (u.a. mit Texten von Charles Baudelaire, Oscar Wilde und Gottfried Semper). Anfang der 90er Jahren erschien in Zusammenarbeit mit dem Berliner Ensemble die Inszenierungen begleitende Schriftenreihe DRUCKSACHE, herausgegeben von Heiner Müller. Diese direkte Kooperation mit einem Theater wird seit mittlerweile 5 Jahren mit der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz fortgeführt (z. B. Kapitalismus und Depression 1-3, René Pollesch), des weiteren Publikationen in Zusammenarbeit mit der Berliner Akademie der Künste (Publikationen über Benno Besson, Tatjana Gsovsky und Achim Freyer). Ende der 90er Jahre kamen zur Theaterliteratur Film-Bücher hinzu. Wieder kommen die Filmschaffenden selbst - Ingmar Bergman, Luis Bunuel, Louis Malle, Walter Murch, David Mamet , Jean-Pierre Melville, Jean-Claude Carrière und international erfolgreiche Lehrer wie Robert McKee und Linda Seger oder ein Klassiker der Filmkritik- und essayistik wie André Bazin -zu Wort, sprechen über ihre Werke, geben Einblick in die Arbeit vor und hinter der Kamera, bieten das Rüstzeug für Set und Drehbuchschreiben. 2002 wurde mit Charles Willeford eine Krimireihe eingeführt, die demnächst mit Ross Thomas fortgesetzt wird. 2004 erschienen die ersten Bände einer neuen Jörg-Fauser-Werkausgabe, die ca. 8 Bände umfassen und 2007 abgeschlossen sein wird.
Autoren:
Peter Abrahams
Chinua Achebe
Johanna Adorján
Olivier Assayas
Ernst Josef Aufricht
Alan Ayckbourn
Denis Bablet
Roland Barthes
André Bazin
Ingmar Bergman
Berliner Anthologie
Berliner Chronik
Anne Bernays
Benno Besson
Barbara Beyer
Josef Bierbichler
Stig Björkman
Richard Blank
Jörg Bochow
Luc Bondy
Pascal Bonitzer
Marlon Brando
Peter Brook
Luis Buñuel
BUTOH
Michael Caine
Jean-Claude Carrière
Frank Castorf
Michel Chion
Franz Dobler
DOGMA 95
Jörg Fauser
Forced Entertainment
Glenn Gould
André Gregory
Jerzy Grotowski
Tatjana Gsovsky
Georg Iwanowitsch Gurdjieff
Sebastian Haffner
Eugène Ionesco
Thomas Irmer
Max Jacob
Urs Jaeggi
Keith Johnstone
Erland Josephson
Tadeusz Kantor
Manfred Karge
Jochen Kiefer
Fritz Kortner
Jan Kott
Friedemann Kreuder
Jacques Lecoq
Sylvère Lotringer
Volker Ludwig
Louis Malle
David Mamet
Robert McKee
Jean-Pierre Melville
Wsewolod Meyerhold
Ariane Mnouchkine
Heiner Müller
Walter Murch
Robert Musil
Rui Nogueira
Frank Norris
Valère Novarina
Thomas Oberender
Yoshi Oida
Olivier Ortolani
Pamela Painter
Luk Perceval
René Pollesch
Thomas Richards
Jens Roselt
Jo Salas
Schauspielhaus Bochum
Christoph Schlingensief
Walter Schmidinger
Martin Schmidt
Arthur Schopenhauer
Linda Seger
Gustav Seibt
Wallace Shawn
Michael Shurtleff
Peter Stein
Lee Strasberg
Benjamin von Stuckrad-Barre
Hans Jürgen Syberberg
Jacques Tati
Ross Thomas
Roland Topor
Amos Tutuola
Bernd Uhlig
Anatolij Vassiliev
Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin
Wolfgang Wermelskirch
Markus Wessendorf
Stefan Wewerka
Ulrich Wildgruber
Charles Willeford
Jutta Wolfert
theater film kunst literatur
Die Titel des Alexander Verlages
Weitere Verlage
www.filmbuch.de Filmbücher, Drehbuch schreiben, Filmproduktion, Schauspieltechnik, Regisseure, Schauspieler, Filmtheorie, Kalender
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